von Laurent Nilles
Nicht alle Engel haben Flügel. Manchmal haben sie stattdessen einen Bierbauch, tragen Sechstage-Bart und fahren eine dreißig Jahre alte E-Klasse von Mercedes mit 500.000 Kilometern auf dem Buckel. Mein Retter in der Not, der mich von der georgisch-armenischen Grenze in die nächste Stadt mitnimmt, ist so einer. Nachdem die Grenzbeamten meinem georgischen Taxifahrer wegen eines vergessenen Passes die Einreise verweigern, versuche ich fast eine Stunde lang eine alternative Transportmöglichkeit zu finden. Ich lerne schnell, dass dies an der wenig frequentierten Straße von Akhaltsikhe nach Gyumri kein einfaches Unterfangen ist. Zu allem Überfluss funktioniert meine georgische SIM-Karte auf der anderen Seite der Grenze nicht mehr und so kann ich mir nicht mal ein armenisches Taxi organisieren. Ich freunde mich gerade mit dem Gedanken an, die Nacht an einer verlassenen Bushaltestelle verbringen zu müssen, als der silberne Benz anhält und Samvel mir aus heiterem Himmel einen Platz auf der Rückbank seines Wagens anbietet. Mir fällt der sprichwörtliche Stein vom Herzen und kurz darauf brausen wir mit halsbrecherischer Geschwindigkeit, die warme Nachmittagssonne im Rücken, Richtung Gyumri.
In dem beschaulichen Städtchen tuckern alte sowjetische Ladas durch die von dunklen Tuffsteinfassaden gesäumten Alleen, junge Armenier stehen bei der Bäckerei Punchik-Monik für einen derer berühmten, mit Schokolade gefüllten Donuts Schlange und auf dem Markt vertreiben die Zigarettenrauchenden Fischverkäufer sich die Zeit mit einer Partie Schach, während sie auf Kundschaft warten. Das überraschende Wahrzeichen Gyumris ist der Mushurba, ein beim Trinken lustig gluckernder Becher, der allerdings sonst keine besondere Funktion hat. Vielleicht eine Metapher dafür, dass man das Leben hier eher locker angeht und sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Hektik scheint in der zweitgrößten Stadt und selbsternanntem kulturellen Zentrum des Landes jedenfalls ein Fremdwort. Angesichts der entspannten Stimmung deutet auf den ersten Blick nichts darauf hin, dass in dieser Region im Dezember 1988 ein schweres Erdbeben große Not auslöste. Zehntausende Tote waren zu beklagen, ganze Stadtviertel wurden zerstört, hunderttausende Menschen waren von einem Moment auf den anderen obdachlos und den eisigen Temperaturen des kaukasischen Winters hilflos ausgesetzt. So schlimm war die Katastrophe, dass die Sowjetunion sogar den Klassenfeind im Westen um humanitäre Hilfe bitten musste. Noch heute leben hunderte Menschen in Containern, die vor mehr als dreißig Jahren als Notunterkünfte errichtet wurden. Doch der Wiederaufbau ist fünfunddreißig Jahre nach der Naturkatastrophe fast abgeschlossen und auch die emblematische Erlöserkirche aus dem 19. Jahrhundert im Zentrum der Stadt erstrahlt in neuem Glanz. Zahlreiche Kunsthandwerker, für welche die Stadt in ganz Armenien berühmt ist, haben sich beim Wiederaufbau des Gotteshauses mit ihren Werken verewigt. Stolz zeigt Garik Papoyan, ein Schmied in siebter Generation, mir im Innenraum der Kirche „seine“ schmiedeeiserne Brüstung, in welcher unzählige Stunden Schweiß und Hingabe stecken.
Spuren ihres Talents haben ebenfalls die Steinmetze hinterlassen, deren Arbeiten seit Jahrhunderten die Mauern der armenischen Kirchen und Klöster zieren. An der Fassade der Kathedrale von Etschmiadsin, religiöser Mittelpunkt des Landes, dessen Ursprünge bis ins vierte Jahrhundert zurückreichen, bewundere ich kunstvoll gemeißelte Reliefs floraler sowie geometrischer Motive und lasse mir uralte Inschriften in griechischer Sprache zeigen. Nicht weniger interessant sind die Reliefs und Steinarbeiten an den Mauern der Klöster Norawank und Tatew, doch angesichts der einzigartigen Lage dieser Gotteshäuser inmitten einer spektakulären Landschaft verblassen die architektonischen Details dennoch. Tatew liegt, gleich einer mittelalterlichen Festung, auf einer kleinen Anhöhe in den Sangesur-Bergen im Süden des Landes und bietet sich als perfektes Fotomotiv bei Sonnenuntergang an. Norawank hingegen wurde in die steilen Hänge aus schroffen roten Felsen der Schlucht des Flusses Amaghu erbaut. Östlich der Hauptstadt Eriwan befindet sich hingegen eines der bemerkenswertesten Beispiele mittelalterlicher armenischer Kirchenarchitektur. Eindrucksvoll in den Felsen gehauen und detailreich geschmückt sind die dunklen, vom ewigen Rauch hunderttausender Kerzen geschwärzten Kapellen des Geghard-Klosters aus dem 12. Jahrhundert nicht zu Unrecht UNESCO-Weltkulturerbe. Als die ersten morgendlichen Sonnenstrahlen durch eine Öffnung im Felsen die höhlenartigen Gebetsräume in ein weiches Licht tauchen, kann ich nachvollziehen, warum die Gläubigen seit fast tausend Jahren an diesen heiligen Ort pilgern, um sich Gott ganz nahe zu fühlen. Auf dem Gelände des Klosters findet man auch zahlreiche antike Chatschkaren, typisch armenische Kreuzsteine. Die präzise gearbeiteten Monolithen sind Geschenke an das Kloster und manche erinnern an wichtige historische Ereignisse. Heute führen Handwerker wie Bogdan Hovhannisyan die jahrtausendealte Tradition fort. Er schaffe durchschnittlich drei Stelen pro Jahr, erzählt er, während er der Bestellung eines Geschäftsmanns, der einen traditionellen Chatschkar für seine letzte Ruhestätte in Auftrag gegeben hat, den letzten Schliff gibt. Tatsächlich finden die Monolithen seit jeher auch als Grabsteine Verwendung – mehr als neunhundert davon ragen allein auf dem mittelalterlichen Friedhof von Noratus am Sewan-See in den Himmel.
Eine lokale Legende besagt, dass im 14. Jahrhundert beim Einmarsch der Streitkräfte des muslimischen Heerführers Tamerlan die armenischen Verteidiger sich hier versammelten und Helme über die Grabsteine stülpten, um ihre Armee mächtiger erscheinen zu lassen. Dank dieser cleveren List hätten die eigentlich überlegenen Eroberer sich zurückgezogen und eine blutige Schlacht konnte vermieden werden. Dennoch gerät das kleine Land spätestens seit dem 16. Jahrhundert zum Spielball der regionalen Großmächte. Perser, Osmanen und Russen wechseln sich als Besatzer ab. Auf den Genozid im Ersten Weltkrieg folgen siebzig Jahre kultureller Assimilation während der Sowjetunion. Seit 1991 ist das Land wieder unabhängig, doch Teile des Grenzverlaufs sind noch immer umstritten. Viele der einst armenischen Gebiete und Bauten liegen nun auf dem Territorium der Türkei und Aserbaidschans. Besonders der Konflikt um Bergkarabach, ein mehrheitlich von Armeniern bewohntes Gebiet innerhalb der Grenzen Aserbaidschans, eskaliert regelmäßig und fordert auch immer wieder Menschenleben. Kurz nach meinem Besuch startete die aserbaidschanische Armee eine kurze Militäroperation in der Region, in deren Folge die international nicht anerkannte Republik Artsach sich gezwungenermaßen auflöste und zehntausende Einwohner nach Armenien flüchteten. Auf den Friedhöfen wehen armenische Flaggen über den Gräbern der gefallenen Soldaten im Wind und erinnern daran, dass dauerhafter Frieden auch im 21. Jahrhundert noch lange keine Selbstverständlichkeit ist. Zum „Tag des Sieges“ am 9. Mai, einem Relikt aus sowjetischen Zeiten, legen Politiker an den Ruhestätten der Soldaten Kränze und Blumen nieder, Freiwillige verteilen armenische Fähnchen zum Anstecken und Kinder und Jugendliche in Tarnfleck salutieren mit Gewehrattrappen. Der offen zur Schau gestellte Nationalstolz kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die militärisch unterlegenen Armenier sich von dem turksprachigen Nachbarn Aserbaidschan bedroht und von den russischen Friedenstruppen, welche die Waffenruhe zwischen den verfeindeten Staaten garantieren sollen, im Stich gelassen fühlen.
Beim Fotografieren der einzigartigen Landschaft bei Sonnenaufgang werde ich mit einem klaren Blick auf den heiligen Berg Ararat belohnt. „Da hast du Glück gehabt, der Berg ist nämlich schüchtern und zeigt sich nicht jedem“, lacht Manvel, der mit dem ersten Tageslicht beginnt, seinen Stand mit armenischen Spezialitäten am Straßenrand aufzubauen. Wir kommen ins Gespräch und Manvel macht mich, Widerstand zwecklos, zum Opfer der legendären armenischen Gastfreundschaft. Er lädt mich nicht nur zu einem heißen Kaffee ein, sondern besteht auch darauf, mir einen Teller mit frischen Erdbeeren, Trockenfrüchten, Wurst und Käse zuzubereiten, alles zusammen mit einem Glas des lokalen Weißweins – wohlgemerkt um 7:30 Uhr morgens. Am Ende lehnt er jegliche Bezahlung ab und gibt mir sogar Geschenke für unterwegs mit. Das Kloster Khor Virap ist für die armenischen Christen ein wichtiger Wallfahrtsort, da der armenische König im 3. Jahrhundert Gregor den Erleuchter hier während dreizehn Jahren gefangen gehalten haben soll. Der heilige Gregor wurde später religiöser Mentor des Königs und im Jahr 301 Armenien das erste Land der Welt, in dem das Christentum zur Staatsreligion erklärt wurde. Leider wurden im Zuge der Christianisierung die meisten heidnischen Kultstätten zerstört. Die einzige Ausnahme ist der im griechisch-römischen Stil erbaute Tempel von Garni, welcher durch ungeklärte Umstände unversehrt blieb und nach einem kompletten Wiederaufbau seit 1969 wieder in altem Glanz erstrahlt.
Heute sind mehr als 95 Prozent der Einwohner des Landes Christen, doch das Land beherbergt auch eine wachsende Zahl von inzwischen mehr als 40.000 armenischen Jesiden. Ich besuche eine jesidische Familie, um mehr über die Kultur der Religionsgruppe aus dem Orient zu erfahren und finde mich vor einem reich gedeckten Tisch wieder. Bei Käse, Lavash, dem typischen Brot, frischen Salaten, Dolma, den gefüllten Weinblättern, selbstgemachtem Wein, armenischem Cognac und vielen anderen Köstlichkeiten erzählt Otar, der Vater der Familie und angesehener Scheikh der jesidischen Gemeinschaft mir von dem Glauben und der Geschichte seines Volkes. Die zentrale Figur der monotheistischen Religion ist Melek Taus, der Engel Gottes, der bei den Jesiden in Form eines Pfaus dargestellt wird. Weil dieser Engel der Legende nach bei Gott in Ungnade fiel und bis zur Vergebung seiner Schuld in der Hölle büßen musste, wird er im Islam und auch bei manchen christlichen Gruppierungen als gefallener Engel angesehen und die, die ihn verehren, als Teufelsanbeter verachtet. Wegen ihres Glaubens leiden die Jesiden deshalb seit Jahrhunderten unter Verfolgung, Flucht und Pogromen. Erst vor knapp zehn Jahren verübte der Islamische Staat im Nordirak, dem historischen Stammland der Jesiden, ein grausames Massaker an den Männern und die Jihadisten versklavten tausende Frauen und Mädchen. Erste Jesidenverfolgungen sind jedoch schon im 15. Jahrhundert dokumentiert und auch im osmanischen Reich des 19. und frühen 20. Jahrhunderts hatten die Jesiden einen schweren Stand. Viele flohen während des Ersten Weltkriegs nach Armenien und bilden seitdem die bevölkerungsreichste Minderheit des Landes. Heute beherbergt das Dorf Aknalitsch den größten, 2019 eingeweihten, jesidischen Tempel der Welt. „Die Jesiden brauchen eigentlich keinen Tempel, um ihre Religion auszuüben“, erklärt Otar. Da ihre nomadischen Vorfahren immer unterwegs waren, verwahren stattdessen die Scheikhs, die religiösen Oberhäupter der Gemeinschaft, eine über Generationen weitergegebene heilige Reliquie, die zu besonderen Anlässen hervorgeholt wird. Er erweist mir eine große Ehre und zeigt mir das verehrte Objekt: eine antike Metallschale mit arabischer Inschrift. Leider weiß die Familie nicht, was die Zeichen bedeuten oder wie die Reliquie in ihren Besitz gelangt ist. Die traditionell lebenden Jesiden lernen weder lesen noch schreiben – ihre Religion beruht allein auf mündlicher Überlieferung. Erst lange nach Mitternacht verabschiede ich mich von Otar und seiner Familie, ein wenig erschlagen von deren bedingungsloser Gastfreundlichkeit, den Bauch gut gefüllt und vom Alkohol leicht angeheitert.
Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, von einer Reise nach Armenien zu berichten, ohne auch kurz den Spezialitäten der einheimischen Küche Tribut zu zollen. Für einen ersten Eindruck der Vielfalt an Leckereien reicht es schon, einen Rundgang über einen der bunten Märkte zu machen oder bei einem der Verkäufer am Straßenrand stehenzubleiben. Die Kofferräume der bunten Ladas quellen über von schmackhaften hausgemachten Produkten, von Sujukh, einem kerzenartigen Fruchtkonfekt aus Nüssen und Traubensirup, über schmackhaften Kirschwein bis zu süßem Honig und Waldhimbeermarmelade. Nicht wegzudenken von den armenischen Esstischen ist Lavash, ein Fladenbrot mit langer Tradition, welches sogar beim Gottesdienst der Armenischen Apostolischen Kirche als Hostie gereicht wird. „Das Brotbacken ist ein Privileg der Frauen“, erklärt Noyem, während die gut gelaunte Bäckerin den Teig gekonnt in der Luft drehen lässt und zwinkert mir zu „Das Lavash würde nicht so gut schmecken, wenn wir die Männer backen ließen“. Das Brot wird in einem besonderen, in den Boden eingelassenen Steinofen, dem „Tonir“ gebacken. Nur Wasser, Mehl und Salz sowie jede Menge Erfahrung werden für die Herstellung benötigt – frisch aus dem Ofen und noch warm schmeckt das Fladenbrot am besten. Dazu wird gerne Käse gereicht, ein ebenso unverzichtbarer Bestandteil der armenischen Esskultur. Es gibt unzählige Variationen und besonders Käse mit starkem Geschmack ist beliebt. In Artsvakar unweit des Sewansees produziert die Familie Mikayelyan einen einzigartigen in Handarbeit hergestellten Käse. Kassenschlager ist der in alten Weinfässern gelagerte tiefrote Käse, doch mich hat vor allem der Branntwein-Käse vom Hocker gehauen. Während mehreren Monaten wird bei diesem Tag für Tag bester armenischer Ararat-Brandy per Hand in den Laib massiert. Eine geschmackliche Offenbarung! Seit 1887wird Branntwein in Armenien destilliert, doch die Geschichte des Weinanbaus in der Region reicht sehr viel weiter zurück, bis in eine Zeit noch vor der Entstehung der griechischen Stadtstaaten und der römischen Weltreiche, vor der Verbreitung des Christentums und des Islam, sowie vor der Errichtung der Pyramiden in Ägypten! Im Dorf Areni haben Archäologen Tonkrüge für die Weinlagerung sowie eine Weinpresse gefunden, die mehr als 6.000 Jahre alt sein sollen. Bei dieser traditionsreichen Historie darf man großartige Weine erwarten und die im fruchtbaren Umland des Ararats produzierten Tropfen enttäuschen nicht. Unbedingt sollte man während einer Reise verschiedene Weine aus den lokalen Traubensorten und auch unterschiedlichen Kellereien probieren. Besonders gut geschmeckt hat es mir bei der familiengeführten Old Bridge Winery (www.oldbridgewinery.com). Mit etwas Käse und ein paar Flaschen des leckeren Traubensafts als Mitbringsel im Gepäck fällt mir der Abschied von den gastfreundlichen Armeniern schwer. In etwa so groß wie Belgien ist das kleine Land am Kaukasus leicht zu bereisen und eine klare Empfehlung. In nur einer Woche lassen sich tausendjährige Architektur, beeindruckende Gebirgslandschaften und vielfältiges Handwerk erleben. Die jährliche Diät sollte man allerdings besser auf die Zeit nach der Reise verschieben, denn die armenischen Köstlichkeiten sind einfach zu verlockend.
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Laurent Nilles (1987) ist ein preisgekrönter Reisefotograf und Autor aus Luxemburg. Seine große Leidenschaft ist es ist, die Vielfalt der Kulturen auf der ganzen Welt mit seiner Kamera einzufangen. Seine Fotos und Geschichten wurden in Magazinen wie GEO (Frankreich), animan (Schweiz), Le Temps d’un Voyage (Frankreich), Revue und Reesen (beide Luxemburg) und The Travel Club (Großbritannien) veröffentlicht und seine Arbeit wurde in vielen internationalen Ausstellungen gewürdigt, darunter der renommierte Portrait of Humanity Award des British Journal of Photography, der Travel Photographer of the Year (TPOTY) Award oder die JRNY World Travel Photography Awards.
Im Jahr 2022 war seine Einzelausstellung „Devotion“ über religiöse Überzeugungen weltweit Teil des Programms der Europäischen Kulturhauptstadt Esch 2022 und wurde vom Publikum mit großem Beifall aufgenommen. Dieser Erfolg wurde mit einer weiteren Einzelausstellung „Mascarade“ im Jahr 2023 wiederholt, die sich mit den Traditionen der Masken in der ganzen Welt beschäftigt. Darüber hinaus wurde er von der International Federation of Photographic Art mit dem AFIAP-Preis ausgezeichnet.
Einen guten Einblick in seine beeindruckenden Arbeiten erhalten wir auf Instagram unter @societyofexploration und auf seiner Website societyofexploration.com
Text & Bildnachweise: Laurent Nilles
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